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So geht’s mit Steyr weiter

Ein Interview von Johannes PAAR, LANDWIRT Chefredakteur

LANDWIRT: Herr Huber, seit Juni dieses Jahres sind Case IH und Steyr führungslos. Wie geht es Ihnen dabei?

Christian Huber: Ich würde nicht sagen, dass wir führungslos sind: Wir haben alle unsere Verantwortlichen in den verschiedenen Segmenten, die sich um die Geschäfte kümmern. Diese bringen sich direkt in unser globales Führungsteam ein, was vorher unter unserem Chef Andreas Klauser passiert ist.

Klauser war mit der Marke Steyr stark verbunden. Dieser Fürsprecher ist abhanden gekommen. Sind die Marke Steyr und das Traktorenwerk in St. Valentin jetzt in Gefahr?

Nein, bestimmt nicht! Ich bin überzeugt davon, dass die Konzernleitung die Stärke der Marke Steyr und das Know-how am Standort zu schätzen weiß.

Wer ist das?

Suzanne Heywood ist dem plötzlich verstorbenen Fiat-Chef Sergio Marchionne nachgefolgt und wurde zur neuen Aufsichtsratsvorsitzenden bei CNH Industrial N.V. ernannt. Seit September ist Hubertus Mühlhäuser der neue CEO bei CNH Industrial.

Was macht Sie so sicher, dass Steyr und das Traktorenwerk in St. Valentin nicht in Gefahr sind?

Mit Herrn Mühlhäuser haben wir einen neuen CEO, der viel Erfahrung im Bereich des Mehrmarkenmanagements mitbringt. Er hat bereits angekündigt noch im heurigen Jahr nach St. Valentin zu kommen und bereits großes Interesse an unseren Plänen signalisiert.

„Die Konzernleitung weiß die Stärke der Marke Steyr und das Know-how am Standort St. Valentin zu schätzen.“