AckerbauDüngungGüllemixer: Der Trick mit dem Knick

Güllemixer: Der Trick mit dem Knick

Von Lukas WENINGER, LANDWIRT Redakteur

Wer seinen Güllemixer in eine kleine Grubenöffnung einfädeln muss, kennt das: Zum Anschließen der Gelenkwelle muss man noch einmal extra vom Traktor absteigen. Denn zuerst wird der Güllemixer beim Einfädeln abgewinkelt, die Gelenkwelle darf dabei noch nicht an den Zapfwellenstummel des Traktors gekuppelt sein. „Dieser Aufwand hat mich gestört“, beginnt Josef Rauchenzauner zu erzählen. Der 20-Jährige aus Weißenkirchen im Attergau beschreibt die Ausgangslage am elterlichen Bio-Milchviehbetrieb: „Wir haben einen herkömmlichen Güllemixer gekauft. Eine unserer Güllegruben liegt unter dem Auslauf für die Kühe. Beim Anschließen der Zapfwelle steht man immer im Dreck – und trägt diesen bis in die Traktorkabine. Außerdem halte ich es für ein Sicherheitsrisiko, wenn man direkt neben einer ungesicherten Grubenöffnung zwischen Traktor und Güllemixer herumturnen muss.“